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MAKE A CHILD CRY

Viele Kinder gehen nicht gerne zum Arzt: Sie haben Angst vor den Untersuchungen, vor Spritzen und Medikamenten. Und manchmal weinen sie dabei sogar.

Doch eigentlich haben sie Glück: Denn 4 Millionen Kinder unter 5 Jahren sterben jedes Jahr an Krankheiten, die durch einen Arztbesuch vermeidbar gewesen wären.

Eine einfache Behandlung kann ihr Leben retten.

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Wählen Sie die Anzahl der Kinder aus, die Sie medizinisch versorgen lassen möchten.

10Kinder
40€10 Mangelernährung-Kits
180Kinder
80€180 Malariabehandlungen
480Kinder
160€480 Masernbehandlungen

Alle 7 Sekunden stirbt ein Kind, weil es nicht medizinisch versorgt wurde.

Der Hauptgrund für diese dramatische Situation? Die extreme Armut der Menschen.

Michaela ist 5 Jahre alt. Sie wurde in Grand’Anse, einem der ärmsten Departements von Haiti, geboren. Sie ist an der Cholera erkrankt, die seit dem Erdbeben im Januar 2010 in dem Land wütet. Michaela leidet an starker Austrocknung und an Ohnmachtsanfällen. Nur die Serumtherapie von Ärzte der Welt kann sie heilen.
In den ärmsten Ländern unseres Planeten sterben Millionen von Kindern bei der Geburt oder sie sterben an Krankheiten wie Masern, Poliomyelitis, Diphterie, Tetanus, Keuchhusten, Lungenentzündung, Durchfall. Ihr Leben könnte durch einfache Behandlungen, bessere Hygiene und Ernährung sowie durch den Zugang zu hochwertiger Gesundheitsversorgung gerettet werden.

230 Millionen Kinder leben in Ländern, die von Krisen oder Krieg heimgesucht werden.

Knapp 50 % aller Flüchtlinge weltweit sind Kinder.

Moissa, 4 Jahre, und ihre Eltern sind vor dem Bürgerkrieg in Syrien in die Türkei geflohen. Nach der kräftezehrenden Reise versuchen sie, mit einem Boot über die Ägäis auf die griechische Insel Chios zu gelangen. Moissa steht unter Schock, sie nimmt keine Nahrung mehr zu sich. Verzweifelt hat sich ihre Mutter in dem Aufnahmezentrum, in dem die Familie auf die Weiterreise in ein anderes europäisches Land wartet, an das Team von Ärzte der Welt gewandt.
Im Fall von Naturkatastrophen oder extremen Gewaltsituationen sind Kinder am hilfsbedürftigsten. Infolge von Verletzungen, Traumatisierungen oder Trennung von ihrer Familie sind sie in besonderem Maße Gefahren und gesundheitlichen Risiken ausgesetzt. Da sie unter dramatischen hygienischen Bedingungen leben und keinen Zugang zu Gesundheitseinrichtungen haben, brauchen sie dringend medizinische Versorgung und Schutz.

27 Millionen Kinder sind in Europa von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht.

Aufgrund der wirtschaftlichen und sozialen Krise sind sie noch hilfsbedürftiger als die Erwachsenen.

Seit 3 Jahren lebt Sonia mit seiner Familie in Deutschland. Als er 8 Jahre alt war, haben ihn seine Eltern in einer Schule in München eingeschrieben. Um weiterhin die Schule besuchen zu können, muss er gegen Kinderkrankheiten geimpft werden. Da seine Familie kein Einkommen hat und nicht krankenversichert ist, war ein Arztbesuch nicht möglich. In der Klinik von Ärzte der Welt wird Sorin nun endlich die erforderlichen Impfungen erhalten, um in die Schule zurückkehren können.
Europa ist die Wiege der Menschenrechte. Doch im Bereich Gesundheit ist die Gleichheit noch immer nicht gewährleistet. Die Schwächsten werden durch die Krise in Europa am stärksten getroffen – vor allem die Kinder. Viele haben keinen Zugang zu Gesundheitsversorgung, insbesondere zu Impfungen. Sie haben nicht genug zu essen oder leben in katastrophalen Wohnverhältnissen. Europa braucht mehr denn je ein kostenfreies Gesundheitssystem für alle.

Kinder haben Anspruch auf Schutz.

Seit 35 Jahren setzt sich Ärzte der Welt dafür ein, die Hilfsbedürftigsten zu schützen und zu versorgen. Kinder sind die ersten Opfer von Armut, Gewalt und Krankheit. Es ist dringend notwendig, sich um sie zu kümmern.
Viele Kinder weinen vor einem Arztbesuch. Doch manchmal braucht es Spritzen und Medikamente, um wieder gesund werden zu können. Ärzte der Welt setzt seine ganze Energie dafür ein, jedes bedürftige Kind zu betreuen und zu behandeln.
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Einsatz vor Ort

In Cotonou, in Benin, unterstützt Ärzte der Welt das Aufnahmezentrum „Maison du Soleil“, welches Mädchen im frühen Jugendalter und ihre Kinder aufnimmt.
Weil sie Mütter wurden, obwohl sie selber noch Kinder sind, und weil ihre Familien sie verstoßen haben, finden junge Mädchen und ihre Babys Zuflucht im « Maison du Soleil ». Dort erhalten sie die notwendige Zuwendung und Fürsorge, um aufzuwachsen und wieder Freude am Leben zu finden.

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Bitte helfen Sie uns, damit wir kranke Kinder heilen können

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Kinder haben dank Ihrer Spende geweint.

häufig gestellte Fragen

Weshalb diese Kampagne?

Seit über 35 Jahren widmen wir uns weltweit dem Schutz und der medizinischen Versorgung der bedürftigsten Menschen. Kinder, welche die häufigsten Opfer von Armut, Gewalt und Krankheit sind, gehören zu den schutzbedürftigsten Bevölkerungsgruppen. So sind wir mehr denn je auf die Hilfe und die Großzügigkeit der Öffentlichkeit angewiesen, um unsere kinderspezifischen Versorgungsprogramme finanzieren zu können. Aus diesem Grund haben wir entschieden, den Belangen der Kinder eine internationale Kampagne zu widmen.

Warum #makeachildcry?

Wenn es etwas gibt, das allen Kindern gemeinsam ist, dann ist es die Angst vor dem Arzt. Dabei ist es nicht der Arzt selbst, der jungen Kindern Angst einflößt, sondern die Untersuchung mit seltsamen Instrumenten: Die Untersuchung der Ohren mit einem Ohrenspiegel, die Durchführung einer Impfung mit einer Spritze, das Öffnen des Mundes mit einem Zungenspatel sind intrusive Handgriffe, auf die kleine Kinder manchmal extrem empfindlich reagieren. Manche Kinder weinen, andere fürchten sich sehr davor, können aber damit umgehen. Mit dieser Realität sind unsere Mediziner, Kinderärzte und Krankenschwestern täglich konfrontiert und sie geben sich Mühe, das Vertrauen der Kinder während der Konsultation zu gewinnen. Dennoch bleibt der Angstreflex bestehen. Er stellt die Wichtigkeit der Behandlung, die Leben retten kann, nicht in Frage.

Der Schutz von Kindern ist ein wesentliches Anliegen. Zahlreiche NROs widmen sich dem Schutz von Kindern, weil sie deren Leiden beobachtet und erkannt haben. Mit #makeachildcry versuchen wir eine etwas andere Botschaft zu überbringen, welche die positiven Maßnahmen gegen das Leiden von Kindern in den Vordergrund stellt.

Diese Kampagne appelliert an die Großzügigkeit der breiten Öffentlichkeit. Durch Ihre Spende ermöglichen Sie einem Kind den Besuch bei einem Arzt, auch wenn dieser das Kind vielleicht zum Weinen bringt. Unser Ziel ist es, allen Kindern Zugang zu medizinischer Versorgung zu ermöglichen, und das unabhängig davon, woher sie kommen oder wo sie sich befinden.

Wie wurden die Dreharbeiten bewerkstelligt?

Wenn es um das Filmen von Kindern geht, ist das Verfahren streng reglementiert. Die Anwesenheit eines Kindes am Filmset darf 2 Stunden nicht überschreiten, und das Kind muss zwangsläufig von seinen Eltern begleitet werden. Seine Bezahlung wird auf ein Konto überwiesen, das bis zur Erreichung der Volljährigkeit gesperrt wird.

Für diese Kampagne haben wir mit dem Fotografen und Regisseur Achim Lippoth zusammen gearbeitet, der für seine Erfahrung beim Fotografieren von Kindern bekannt ist.

Die für die Kampagne eingesetzten Akteure/Schauspieler sind meistens Ärzte oder Krankenschwestern, die freiwillig für Ärzte der Welt arbeiten. Sie kennen sich mit den notwendigen Handgriffen genau aus, um den Akt der medizinischen Behandlung getreu zu simulieren. Die Nadel für die simulierte Impfung wurde natürlich abgeschliffen, um jedes Verletzungsrisiko auszuschließen.

Was haben Sie getan, um die Kinder zum Weinen zu bringen?

Wir haben bewusst Kinder zwischen 2 und 3 Jahren gewählt. In diesem Alter sind häufige Weinanfälle im Alltag normal und das Kind ist in der Lage seinen Emotionen Ausdruck verleihen.

Es wurden zwei Techniken eingesetzt, um die Kinder zum Weinen zu bringen:

  • Die Eltern entfernen sich freiwillig vom Filmset.
  • Die Eltern nehmen das Spielzeug weg, mit dem das Kind gerade spielt.

Das Kind wird dann sehr schnell wieder beruhigt und die Eltern und das Pflegepersonal erklären ihm die Situation.

Danksagung

Wir möchten allen Personen die an dieser Kampagne teilgenommen haben, unseren Dank aussprechen: Zuallererst dem Regisseur Achim Lippoth, der sich bereit erklärt hat, seine langjährige Erfahrung in den Dienst dieses Projektes zu stellen. Der Produktionsfirma Magali Films, die uns ermöglicht hat, das Projekt mit einem begrenzten Budget umzusetzen. Dem gesamten Team DDP Paris für seine schöne Idee und seine Professionalität. Unseren freiwilligen Ärzten, die sich großzügig dazu bereit erklärt haben, in dieser Kampagne eine Rolle zu spielen. Und schließlich den Kindern und ihren Eltern, ohne deren Beitrag die Kampagne nie stattgefunden hätte.

Copyright Médecins du Monde 2015, alle Rechte vorbehalten.

Schaffung : DDB Paris.


Web-Erstellung : Neuvième Page

Video-Erstellen : Magali Films & Bundle Productions.

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